Mein Leben mit Asperger-Autismus – Vortrag und Diskussion

Montag, den 29. Mai um 18 Uhr

Schlosswender Str.1, Gebäude 1211, Raum 105

„Mein Leben mit Asperger-Autismus“ – ein autobiographischer Alltagsbericht
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Zum Referenten:
Julian, 25 Jahre, berichtet auf reflektierte und humorvolle Weise von seinem persönlichen Entwicklungsweg, seinem alltäglichen Leben mit der Diagnose „Asperger-Syndrom. Seine Intention hinter seinen Vorträgen ist, Studierenden Einblicke in seine autistische Lebenswirklichkeit zu geben und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Den Mut aufzubringen, vor jungen Menschen zu sprechen, hat ihn in der Vergangenheit bereits in positiven Entwicklungen bestärkt.

Mittlerweile ist Julian als Referent bundesweit an Universitäten unterwegs. Mit seinem reflektierten Blick, den er auf sein eigenes (Er-)Leben als Autist hat und dem damit verbundenen klugen Humor schafft er es mit Leichtigkeit die vollen Hörsäle zu begeistern, zum Lachen und ebenso zum Nachdenken zu bringen.
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Zum Vortrag:
Durch seinen autobiographischen Vortrag sensibilisiert er seine Zuhörer*innen für die Besonderheiten eines autistischen Menschen in der alltäglichen Wahrnehmung und in den Herausforderungen in sozialen Situationen. Zu Beginn der Veranstaltung wird es eine kurze Einführung zum Thema „Autismus-Spektrum-Störung“ geben.
Herzliche Einladung ergeht anPsychologie-Studierenden und alle, die sich für das Thema „Autismus“ interessieren.
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Dialogrunde:
Ab 20 Uhr, im Anschluss an den Vortrag wird es eine Diskussionsrunde in angenehmer Atmosphäre mit Julian geben. Hierbei wird er individuell auf Fragen eingehen können und auch die ein oder andere persönliche Frage beantworten. Auch wenn ihr Fragen habt, auf die Julian in seinem Vortrag möglichst eingehen sollte, könnt ihr uns diese gerne vorab zukommen lassen (sonderpaed-hannover@gmx.de).

Abschaffung des ‚Neigungsfachs‘

Liebe Studierende der Sonderpädagogik,

wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, plant das Niedersächsische Kultusministerium das „Neigungsfach“ im Vorbereitungsdienst (Referendariat) abzuschaffen.
Das Neigungsfach war bisher ein zweites Unterrichtsfach, welches man im Vorbereitungsdienst zusätzlich belegen konnte, dort ausgebildet und auch geprüft wurde. Trotz der Freiwilligkeit bestand durchgehend eine hohe Auslastung von über 90%.
Diese Regelung wird schon zum nächsten Einstellungstermin (27. Juli 2017) umgesetzt und zurzeit werden die gesetzlichen Änderungen, u.a. in der APVO (der Prüfungsordnung im Vorbereitungsdienst), auf den Weg gebracht.
Das bedeutet konkret, dass im Vorbereitungsdienst kein Neigungsfach mehr gewählt werden kann.

Was bringt das für Einschränkungen mit sich?
Generell bringt die neue Regelung viele negative Auswirkungen mit sich. Zum Einen müssen die Lehramtsanwärter*Innen, welche ein „Nebenfach“ studiert haben, ihre zwölf Unterrichtsstunden pro Woche in vielen verschiedenen Lerngruppen, (min. 6. Klassen), absolvieren, sodass der Beziehungsaufbau zu den Schüler*Innen und Lehrkräften, die Teamarbeit und auch fächerübergreifender Unterricht nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich sind. Zum Anderen wird vermutlich als Folge auch das „Nebenfach“-Angebot der Studienseminare eingeschränkt werden (müssen) und es kommt somit zu einer Verschlechterung der Ausbildung und. Auch die Chancen auf dem späteren Arbeitsmarkt sinken mit nur einem Unterrichtsfach, v.a. in anderen Bundesländern.

Was unternehmen wir dagegen?
Gemeinsam mit der Fachschaft Sonderpädagogik der Universität Oldenburg haben wir eine Arbeitsgruppe gebildet, welche sich mit der Thematik beschäftigt und bereits folgendes unternommen hat:
* Wir stehen im engen Austausch mit den Studienseminaren in Niedersachsen, insbesondere mit dem in Hannover.
* Wir halten Rücksprache mit den Institutsvorständen Hannover und Osnabrück.
* Wir haben die GEW Niedersachen (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), den VBE Niedersachsen (Verband Bildung und Erziehung) und den VdS Niedersachsen (Verband Sonderpädagogik e.V.) informiert und um Mithilfe gebeten.
* Wir haben die schulpolitischen Sprecher*innen der niedersächsischen SDP, CDU, GRÜNE, FDP und DIE LINKE benachrichtigt.
* Wir planen derzeit Gespräche mit dem VbE, der CDU und den Grünen.
* Zuletzt haben wir natürlich auch das Niedersächsische Kultusministerium (MK) nach Gründen der Abschaffung des Neigungsfachs gefragt und um eine Stellungnahme gebeten!

Was könnt ihr tun?
Da wir (leider) noch keine Rückmeldung von Seiten des MKs haben, können wir euch nur raten, dort selbst nachzufragen und aktiv zu werden – eventuell erhaltet ihr eine schnellere Antwort.

Zudem können eure Nachfragen dazu beitragen, den Druck auf das MK zu erhöhen und bestensfalls eine Verbesserung der Situation bewirken.

Niedersächsisches Kultusministerium
Referat 35 – (Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, Personalentwicklung in Schulen)
Herr Hoffmeister: 0511 / 120 7272
joerg.hoffmeister@mk.niedersachsen.de

Falls ihr sonstige Kontakte zu den oben genannten Insitutionen oder weitere Ideen habt, meldet euch einfach bei uns! Gern könnt ihr euch auch aktiv mit einbringen und in der Arbeitsgruppe mitwirken.

Wir halten euch diesbezüglich natürlich auch auf dem Laufenden und berichten von weiteren Neuigkeiten.

Eure Fachschaft Sonderpädagogik Uni Hannover
gemeinsam mit der Fachschaft Sonderpädagogik Uni Oldenburg

Einladung zur konstituierenden Sitzung 2017

Liebe Sonderpädagogik Studierende,

wir laden euch alle herzlich zu unserer ersten Fachschaftssitzung im Sommersemester 2017, welche zeitgleich eine konstituierende* Sitzung ist, ein.

Diese findet am Dienstag 11. April 2017 um 18.00 Uhr im Raum -119 (Schlosswender Straße 1, Keller) statt.

Die vorläufige Tagesordnung lautet:
TOP 1 Wahl von Sitzungsleitung und Protokollant_in
TOP 2 Festhalten von Einladungsform und -inhalt
TOP 3 Genehmigung der Tagesordnung
TOP 4 Beschluss der Geschäftsordnung des Fachrats
Sonderpädagogik
TOP 5 Wahl des/r Fachrats(ämter)
TOP 6 Verschiedenes

Eingeladen sind alle Studierenden folgender Studiengänge:

• Sonderpädagogik, Bachelor of Arts
• Lehramt für Sonderpädagogik, Master of Education
• Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften, Master of Arts

Bei einer Konstituierung, (* konstituierend laut Duden = “[zur Gründung zusammentreten und] die eigene Organisationsform, Geschäftsordnung o. Ä. festlegen; sich bilden, zusammenschließen und festen Bestand gewinnen“ ), werden die studentischen Vertreter_innen in der Fachschaft Sonderpädagogik von allen Studierenden des Faches Sonderpädagogik in ihrer Arbeit durch eine direkte Wahl bestätigt und anschließend wird das Ergebnis an den AStA der Uni Hannover zwecks offizieller und bürokratischer Anerkennung als legimitierter Fachrat weitergeleitet.

Es ist daher wichtig, wenn möglichst viele von euch zur Konstituierung kommen. Gern können wir dort auch etwas über unsere vielseitige und interessante Arbeit erzählen und Fragen aller Art beantworten. Wenn ihr Interesse habt, in der Fachschaft mitzuwirken und euch zu engagieren, seid ihr ebenfalls eingeladen, unverbindlich in einer unserer wöchentlichen öffentlichen Sitzungen (Dienstags 18.00 Uhr) vorbei zu kommen.

Die formale Einladung findet ihr auch nochmal unten. Bei Fragen könnt ihr uns gern eine E-Mail schreiben.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir euch am 11. April möglichst zahlreich begrüßen können!

Einladung Konst. Sitzung 2017

schöne „Semesterferien“ :)

Liebe Studierende,
 
heute endet die Vorlesungszeit und somit finden auch unsere Sitzungen innerhalb der vorlesungsfreien Zeit auch unregelmäßiger statt. Termine dazu veröffentlichen wir auf unserer Facebook-Seite und natürlich auch hier. Unsere nächste Sitzung ist am 15.02, ja ausnahmsweise mal ein Mittwoch 🙂
 
Wir wünschen euch für die anstehende Klausuren- und Hausarbeitenphase viel Erfolg und gutes Gelingen, ebenso allen Studierenden bei den N-Projekt-Vorstellungen Anfang nächster Woche.
 
Denkt an die Überweisung des Semesterbeitrages für das Sommersemester, die Frist endet morgen.
 
Ansonsten eine schöne erholsame freie Zeit, wir sehen uns Anfang April spätestens auf der nächsten Tanztherapie (20.04).
 
Seid gegrüßt

# # # Uniwahlen # # #

Liebe Kommiliton*innen,

zunächst allen ein frohes und gesundes, neues Jahr!

Vom 17. bis 19. Januar finden die Uniwahlen und die Semesterticket-Urabstimmung statt.

Bitte geht am 17. und 18.01.2017 von 09:00 bis 16:00 Uhr oder am 19.01.2017 von 09:00 bis 13:00 Uhr wählen!

Unser Wahllokal (7) ist im Foyer (EG) des Audimax im Hauptgebäude Welfengarten 1.

Mit besten Grüßen

Eure Fachschaft Sonderpädagogik

Gastvortrag Wolfgang Jantzen

Liebe Kommiliton*innen,
 
am 14.12.2016 um 10-12 Uhr c.t. kommt (DER) Prof. Dr. em. Wolfgang Jantzen im Rahmen eines Gastvortrages zum Thema
 
„Gruppen, Machtmissbrauch und Herrschaftsverhältnisse“
 
an unserer Uni.
 
Zusammen mit Georg Feuser hat er eine auf Integration/Inklusion orientierte Materialistische und Allgemeine Behindertenpädagogik wesentlich mitbegründet.
In Zeiten vermeintlicher Inklusion wird die Analyse stabiler Alltagstheorien, fixierter Menschenbilder, die im Prozeß der Praxis ständig hervorgebracht werden, und ideologisch geprägte Herrschaftsverhältnisse wieder wichtig.
Vor diesem Hintergrund soll der Vortrag Gruppendynamische Prozesse und pädagogisches Handeln im Kontext materialisticher Behindertenpädagogik erörtern.
 
14.12.2016
10-12 Uhr c.t.
Kesselhaus – A001 (1208)
 
#kommtvorbei
#heftiggönnen
 
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Zur weiteren Lektüre:
 
Angaben zu Wolfgang Jantzen – Vita
 
BEHINDERUNG AUS MATERIALISTISCHER PERSPEKTIVE EIN INTERVIEW MIT WOLFGANG JANTZEN
 
Materialistische Behindertenpädagogik als basale und allgemeine Pädagogik

Werte Studierendenschaft,

in den letzten Wochen ist uns immer wieder aufgefallen, dass vermehrt Nazi-Sticker in unserem Institut geklebt werden. Es handelt sich um Sticker, die auf den ersten Blick nicht der Naziszene zuzuordnen sind. Mutmaßlich kommen die Aufkleber aber aus dem Umfeld der „Identitären Bewegung“ (1), die, wenn auch marginal, in Hannover seit einigen Jahren aktiv ist.

Dies ist aber beileibe kein Einzelfall. Im Lichthof hängen Portraits von ehemaligen Rektoren mit Verstrickungen in den deutschen Nationalsozialismus ohne adäquate Aufarbeitung (hierzu liegt ein StuRa Antrag vor (2)) und am „Institut für (un-)politische Wissenschaften“ studiert seit einigen Jahren NPD-Frontfrau Christina Krieger (3).

Wir finden das nicht tragbar.
Für uns ist Universität ein Raum, in dem menschenfeindliche
Ideologien keinen Platz haben.

Die Studierendenschaft fordert weiterhin „alle Mitglieder und Angehörige der Universität auf, dort wo sie auf Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus treffen, diese nicht einfach als beliebige Meinungen zu akzeptieren, sondern sie als Ideologien zu entlarven und direkt zu kritisieren“.(4)

Wir rufen alle Studierenden auf, die Sticker zu entfernen.

Da einige Sticker nicht so leicht zu entfernen sind, könnt ihr diese auch überkleben. Geeignete Sticker liegen immer im AStA bereit und können auch gern bei uns zu den Sitzungszeiten (Di., 18:00 Uhr) abgeholt werden.

Darüber hinaus möchten wir auf die Veranstaltungen des AStAs aufmerksam machen. Neben dem Alternativen Vorlesungsverzeichnisses (im AVV sammelt der AStA Veranstaltung, die in dieser Form leider in Hannover fehlen) (5) organisiert der AStA regelmäßig Veranstaltungen, in denen eine weitere Auseinandersetzung u. a.  mit dieser Thematik erfolgt. Vielen Dank!

Fachschaft Sonderpädagogik

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Zum Weiterlesen:

(1) http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Die-Identitaere-Bewegung-hat-Kontakt-zu-AfD-und-NPD

(2) http://wiki.asta-hannover.de/lib/exe/fetch.php?media=informationen:studentischer_rat:10:nazi-portraets.pdf

(3) TAZ Nazi-Funktionärin im Hörsaal – Protest gegen NPD-Kommilitonin http://www.taz.de/!5055081/

(4) Antrag in der VV2013 http://www.asta-hannover.de/wp-content/uploads/2013/11/Beschlussvorlage_Studieren-mit-Nazis.pdf

(5) http://www.asta-hannover.de/projekte/alternatives-vorlesungsverzeichnis/#Aktuell